ISH 2013 - digital und gesund

sensory Sky (Dornbracht): Wasser erleben. sensory Sky (Dornbracht): Wasser erleben.



Der neue Kosmetikspiegel von Keuco. Der neue Kosmetikspiegel von Keuco.



Das moderne Dusch-WC von Duravit. Das moderne Dusch-WC von Duravit.




































Vereint digitale Steuerung und Gesundheit: Vereint digitale Steuerung und Gesundheit:



Das neue Fußbecken von Dornbracht. Das neue Fußbecken von Dornbracht.

Immer mehr Entwicklungen aus dem Alltag halten Einzug in die moderne Badgestaltung. Einrichtungsstile, technische Ansprüche und Lifestyle-Trends beeinflussen die Haptik und Optik des eigenen Badezimmers. Gradmesser dafür, welche Entwicklungen derzeit Einfluss auf die Badarchitektur nehmen, ist, wie alle zwei Jahre, die Internationale Sanitär und Heizungs-Messe (ISH).

Neben neuen Produkten oder Produktergänzungen, die es auf der Weltleitmesse zu bestaunen gibt, nutzen Brancheninsider die ISH, um nach aktuellen und zukünftigen Trends Ausschau zu halten. Auch Aqua Cultura war mehrere Tage auf der Messe unterwegs, um diesen Trends nachzuspüren.

Zwei Entwicklungen waren dabei deutlich zu erkennen: Zum einen ist es die Digitalisierung, zum anderen das Thema Gesundheit. Zwei Trends, die die Aqua Cultura Badplaner schon seit Jahren in ihre Badplanungen einfließen lassen und jetzt durch neue Produkte in beiden Bereichen erweitern können.

Mehr Elektronik für mehr Komfort

Die digitale Welt begegnet uns in der Badarchitektur immer häufiger; von der Steuerung des Lichtes oder ganzer Lichtszenarien bis hin zu volldigitalen Bedienelementen einzelner Sanitärobjekte, wie dem WC oder der Dusche. Die Digitalisierung soll Abläufe komfortabler und einfacher machen und somit die Lebensqualität steigern.

Ein Produkt, das eigentlich erst mit der Digitalisierung des Bades Einzug auf dem deutschen Sanitärmarkt gehalten hat, ist das Dusch-WC (u.a. SensoWash® von Duravit). Durch eine Vielzahl von technisch gesteuerten Funktionen, die sogar personenbezogen gespeichert werden können, ist eine ganz neue Form der Reinigung nach der Toilette möglich. In Japan ist fast jedes Bad mit einem Dusch-WC ausgestattet, in deutschen Bädern hingegen ist es eher noch ein seltener Gast. Dafür aber mit viel Potential.

Auch Becken- und Wannenarmaturen können teilweise elektronisch oder digital bedient werden. Dazu nutzen Hersteller unterschiedliche Techniken, um eine genaue Regulierung der Durchflussmenge, Temperatur und Dauer zu ermöglichen.

Als eine Variante der elektrischen Steuerung wird den meisten bereits seit vielen Jahren die „berührungslose“ Sensor-Technik aus öffentlichen Sanitärräumen bekannt sein: Das Wasser wird angestellt, sobald der in der Armatur integrierte Sensor eine Handbewegung im Waschbecken wahrnimmt. Grundsätzlich ist eine Armatur dann elektrisch, wenn die Befehle per Knopfdruck gegeben werden können. Die Funktionen ähneln noch stark dem analogen Prinzip: an/aus, warm/kalt, viel/wenig.

Eine digitale Armatur hingegen verfügt meist über mehr Funktionen als die eben genannten. So können digitale Armaturen bestimmte Szenarien oder Abläufe sogar speichern. Nicht zwingend ist dafür ein Display nötig. Dornbracht stellte auf der diesjährigen ISH mit SmartWater® eine digitale Steuerung der Armatur vor, die mithilfe eines Touch-Displays, welches auf Berührungen reagiert, benutzt wird. So können einzelne Funktionen punktuell gesteuert und im Display angezeigt werden.

Die digitalen Steuerungssysteme haben viele Vorteile: Sie besitzen eine Vielfalt an Programmierungsmöglichkeiten, können auf den Nutzer genau abgestimmt und müssen nicht mehr zwingend neben der Armatur angebracht werden. Sie können beliebig am Waschtisch platziert werden und bieten den Badplanern somit wiederum viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Nicht nur Armaturen werden digital, sondern auch Duschen. HighTech Duschen, wie die ATT® von Dornbracht, können inzwischen sogar auf Knopfdruck mehrminütige Duschszenarien abspielen und erfordern somit keine weitere Bedienung – es läuft alles automatisch.

Die Vereinfachung mancher Abläufe durch die Digitalisierung gibt insbesondere älteren Menschen die Chance länger eigenständig in der gewohnten Umgebung zu leben. So ist es für bewegungseingeschränkte Badnutzer von Vorteil, dass sie sich nicht mehr über den gesamten Waschtisch beugen müssen, um das Wasser anzustellen.

Das Bad als Gesundheitsstation

Der zweite Trend, der auf der ISH zu spüren war, ist das große Thema Gesundheit, denn zum heutigen Lifestyle gehört ein neues Bewusstsein für die eigene Gesundheit. Dies reicht von der Ernährung über den Sport bis zur täglichen Steigerung des eigenen Wohlbefindens. Und welcher Raum im Haus eignet sich besser als  Zentrum für unser persönliches Wohlbefinden als das Bad? Denn Wasser ist der Grundbestandteil eines gesunden Lebens.

So planen Badeinrichter von Aqua Cultura immer mehr Sanitärobjekte im Bad ein, die die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden fördern: Kneipp-Schläuche, Fußbecken, Dampfbäder, Saunen, Ruhezonen. Das Bad kann viel mehr als so manch einer denkt. Kneipp-Güsse und
-Bäder können präventiv oder schmerzlindern angewendet werden, Dampfbäder, Saunen und Ruhezonen sorgen für den idealen Ausgleich zum hektischen Alltag und geben neue Kraft. Das Badezimmer kann also als hauseigene Gesundheitsstation angesehen werden, wenn die richtigen Objekte und die dazu passende Atmosphäre eingeplant wurden. Schön, dass deutsche Hersteller auch immer mehr Produkte für das Bad entwickeln, die der Gesundheitsförderung dienen.

Damit das eigene Bad gleichzeitig zur Wohlfühloase und ästhetischer Gesundheitsstation wird, stehen (zukünftigen) Bauherren die Aqua Cultura Badplaner gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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Lesen Sie zu diesem Artikel den Blog-Eintrag von Heinz Kaiser

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